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THE UNDERACHIVERS
- Angelika Köhlermann 2002 ANTHEMS FOR THE UNDERACHIVERS (AK 13) - Debug Wipeout - Anthems for the underachievers [ak013/Hausmusik] Irgendwie klar, AK für Angelika Köhlermann. Hier mit die Produktion hybrider Medleys aus Beatles und Spicegirls, Michael Jackson und den Residents, aber mehr als ein handelsübliches Bootleging. Wobei überhaupt unbekannt bleibt, daß das erste Medley bis auf die reflective Perle "The Beatles play the Residents and the Residents play the Beatles" zurückreicht. Oder war es "Swastikas on Parade"? Jetzt aber Armanda Lear und Pansonic mit FUCKHEAD. Kein bloßes Morphing, das war auch 1975 kaum der Fall. Eine Wiederholung der ersten Lacanschen Spiegelung womöglich, ein Track auf der Suche nach seiner Struktur, rhythmisch, popdiskursiv reflektiert: eurodisco sound heißt das neue Kind, "respect"!, vor 11, sagen wir 15 popdisco tracks. Und nicht ohne live-Würze. Auf alle Fälle die 4 clips raufziehen, problemlos wie handelsüblich via streaming video von CD-Rom copierbar. Der Rest, mal sehen, ist A) nur für "euroboys", B) "subwoovers on wheels", schon scarf, C) "downhill backwards", ziemlich scharf, D) "strange kind of silence" wie "thrift", scharf as money can buy! Wie tönte es schon damals aus Ralphs Munde, jetzt aber wirklich, BUY OR DIE------------------------------------------------------------------------------> SKUG - Paul PoetDEATH ERASURE,
NEO-DAF Der Beat ist die Botschaft. Das divenhafte Gurren, kreischende Wimmern und von Prodigy bis Nietzsche pendelnde Urgrunzen zwischen dem eisernen Elektrodenfunk ist nur der Zuckerguss. Songsimulation. Ein Abbild flüchtiger menschlicher Dekadenz. Bodyperformer und Extremcrooner Dr. Mag. Didi Bruckmayr, von Kopf bis Fuß in Stahlmuskulatur, eingestochener Tinte und Liebesentzug gekleidet, ist inzwischen österreichische Kultfigur in sich. Dauernd in der Hauptrolle des Zerrissenen zwischen noch einem Studiumsabschluss und noch einem Avant-Rock/Jazz/Theater/Whatever-Projekt, zeigt sich im popkompatiblen Anti-Glamour WipeoutŽs seine konsistenteste Spielfläche. Und schafft mit Neuwerk Anthems for the Underachievers endlich auch den fälligen internationalen Anschluss. Nachdem die erste passende Welle der Generation Firestarter vorbeigeprasselt ist, bieten jetzt statt ravender Block Rocker, die guten Seiten desWave-Revivals perfekte Assimilationsfläche: Der knallhart stampfende, analog daher fäustelnde wie quiekende Fuckfloor von Miss Kittin + Hacker oder Closer Muzik, für die Danny Miller und Depeche Mode prinzipiell nie anders als als Pornounterlage zu verstehen war. Deren Industrial-Wucht, scheppernde Grooves und deren psychotischen Vokalsex finden sich auch bei Wipeout. Allerdings spielt Herr B. die Körperlichkeit weniger erotoman als zwangsneurotisch aus. So ist er mehr denn je in den Liveauftritten der nackte, sich entblödende Muskelmann, der von Zivilisationsmatrosen umringte Village People-Freitag und intellallende Wilde. Der Entertainer am Ende, aus dem Psychosen und Lüste in einem unkontrolliertem Reigen herausbrechen. Gerade auf Anthems erreicht er bei seinem Gesangsdramaturgien eine fast schon beängstigende Klasse, die sich auch zwischendurch in prächtig poppende Vokalakrobatie verzweigen darf.Aphex TwinŽsche Klangschizophrenie in einer analogen Portion Mensch. Die auch fast wieder 10 Jahre tingelnde älteste Boyband Europas hat damit die Retourschleife zu ihren Anfängen der ironisch harten Untotendisko geschafft. Die sanfteren Ausflüge vom Drittplayer Saliva und einer unsäglich Charts-verspechtelten EP haben sich wohltuend ins Feingefüge und vokale Schmeichlereien verzupft. Und so verfeuern Wolfgang Dorninger, AEC-Checker und alter Linzer Industrial-Padrone, Soundkoloss Alex Jöchtl und der Exil-FUCKHEAD Didi Kern (Ersatz der tourmüden Kraut-Suicide-Modulationsgitarre von Didi Neidhart) eine gnadenlos aromatische, maelströmende Glitzergroovehölle, die jede Fönposerdisko in eine ekstatisch prallvolle Blackbox ineinander gesteckter Geschlechter und Metallteile verwandelt. Triebinferno in der Kollektivpumpe. Genau das Sexmutantentum, das sich Klein Euroboy George Michael mit seinem Freek!-Video herbeimasturbieren wollte und versagte. Hier aber kommen die turbodickenden Brachialpop-Meister. Kolossal und Evil. Seele auf Feuer.Wipeout Anthems for the Underachievers ist gerade frisch auf Angelika Köhlermann (EFA/Ixthuluh) erschienen. ------------------------------------------------------------------------------> DER STANDARD - Christian Schachinger Wassergott und Discokönig Der österreichische Ausnahmemusiker und Wipeout-Sänger Dieter Bruckmayr möbelt nicht nur brachliegende Landdiskotheken auf: Er spielt in der Uraufführung von Raoul Schrotts "Gilgamesh" am 3. März auch die ozeanische Urgestalt Enki. Ein Porträt. Wien - "Früher ist man ins Museum als zahlender Gast gegangen, heute tritt man dort als Lipizzaner auf." Dieter Bruckmayr, unlängst mit 35 Jahren frisch gebackener Doktor der Handelswissenschaften mit dem Forschungsthema "Fürsorgepolitik im Dritten Reich" geworden, sieht sein Engagement als Schauspieler und Soundgestalter in der am Sonntag Premiere feiernden Akademietheater-Inszenierung des von Raoul Schrott neu übersetzten Gilgamesch-Epos eher gelassen. Und er weiß als ganzkörpertätowierter Veteran der österreichischen Performancekunst auch, warum man eventuell gerade auf ihn gekommen ist. Wobei gelassen auch das falsche Wort ist. Didi Bruckmayr geht nämlich gern auf Konfrontationskurs. Und Didi Bruckmayr geht nur auf Konfrontationskurs, wenn er daraus auch etwas lernen kann. Lernen bedeutet in diesem Fall nicht nur, dass er als Extremsänger von in internationalen Avantgardezirkeln seit Jahren anerkannten Bands wie Fuckhead und Wipeout oder als Künstler beim Festival Wien Modern eine im sonst gewöhnlich als faul und fatalistisch verschrienen Genre des Underground bemerkenswerte Disziplin an den Tag legt. Diese hat möglicherweise auch damit zu tun, dass er seine in sich wütenden dunklen Kräfte mit Regelmäßigkeit sozusagen regulativ in ihren Schranken hält. Handelswissenschaften, Fitnessstudio, Gesangsausbildung, die Beschäftigung mit der Kultur der so genannten "Modern Primitives" - und in der Vergangenheit vor allem auch über körperliche Machbarkeitsstudien mit dem Brachialelektronik-Heavy-Metal-Free-Form-Ensemble Fuckhead. Im Vorjahr erfuhr Bruckmayr so sogar eine Würdigung mittels einer BBC-Dokumentation: "Wir sind jetzt international anerkanntes Kulturgut - und wir werden deshalb größenwahnsinnig!" Aus Engagements wie jenem als ,,Enki, Gott des unterirdischen Süßwasserozeans" am Akademietheater erhofft sich Didi Bruckmayr allerdings nicht nur Lehren für seine Arbeit als Musik-Arbeiter. Der finanzielle Polster, den er sich damit für das Restjahr schafft, dient neben seiner neuen Liebe für computergenerierte visuelle Partygestaltung auch dazu, das musikalische Projekt Wipeout weiterzuverfolgen. Das mittlerweile vom Trio zum Quartett aufgestockte Linzer Altherrenensemble, neben Bruckmayr bestehend aus Szenegrößen wie dem von Monochrome Bleu bekannten Fadi Dorninger sowie Alex Jöchtl und Dieter Kern, hat nach einer Bearbeitung von Nestroy-Couplets im Vorjahr gerade ein neues Album veröffentlicht. Und der selbstironische Discopop-Sound, der sich hier über elf Songs auf der CD Anthems For The Underachievers erschließt, muss schon jetzt zum Besten gezählt werden, das der österreichischen Szene in den letzten paar Jahren passiert ist. Veröffentlicht hat man das Album auf dem von STANDARD-Zeichner Tex Rubinowitz mitbetriebenen Label Angelika Köhlermann. Amanda Lear regiert! Die an Erasure oder The Human League auf hetero oder an die grandiosen Sparks auf Schnaps aus dem Discountladen erinnernden Discohymnen wie "Subwoovers On Wheels", "Euroboy" oder "I'm In Good Shape So I'm Fine" belegen allerdings eines. Erstens: Amanda Lear, die in den Siebzigerjahren von Giorgio Moroder produzierte, heutige Klassikerin von Jukeboxes in Branntweinlokalen, regiert immer noch! Im Übrigen veröffentlicht sie demnächst ein Comeback-Album. Fakt. Zweitens: Wenn die Disco zu wenig Geld und Niveau hat, dann legt es die Disco halt auf grindig an. Didi Bruckmayr: "Häusl-oder Grind-Disco, das sind Begriffe, mit denen ich sehr viel anfangen kann. Seit meiner Bundesheerzeit war ich zwar nicht mehr so oft in solchen Lokalen, aber wenn ich heute frühmorgens zufällig in so etwas reinfalle, freut es mich noch immer, dass man in der Jukebox Lieder wie Amandas ,Follow Me' findet." Authentisch muss es trotz aller Kunstbeflissenheit dann nämlich schon auch sein. Deshalb stellte sich Didi Bruckmayr bezüglich seines Engagements am Akademietheater auch keinem Casting. Er lud eine Theaterabordnung rund um Regisseur Theu Boermans auf ein Konzert von Wipeout ein. Bruckmayr: ,,Die waren dann auch alle recht amüsiert. Bei aller ernsthaften Probenarbeit auf dem Theater muss ich aber schon eines sagen: Falls das mit ,Gilgamesh' schiefgehen sollte, weiß ich ja dann auch, wohin ich wieder zurückgehen kann und mich dabei auch noch wohl fühle."
Mögen die ,,Subwoovers On Wheels" für immer mit ihm sein! ------------------------------------------------------------------------------> Salzburger Nachrichten - 08.05.2002 Sounds für späte Stunden in der Disco Schluss ist dann, wenn der Schweiß rinnt und alles eins ist. Die Disco leert sich langsam und übrig bleibt, was niemals ein Daheim hatte. Und auf dem Weg zur nächsten Tankstelle hallen noch die Discosounds und man schwört sich zum xten Mal, dass das jetzt aber wirklich zum allerletzten Mal passierte. Nun wecken Wipeout die Erinnerung an die hohe Zeit der abgefuckten Land- und Vorstadtdisco. Ihr Album "Anthems For The Underachievers" (erschienen bei Angelika Köhlermann/Ixthuluh) strotz vor Discopop, inhaliert den billigen Stoff, aus dem in noch billigeren Absteigen für drei, vier Minuten aus der Musikbox Träume gebastelt werden. Wipeout, die im Vorjahr ein Album mit Nestroy-Bearbeitungen veröffentlichten, legen die elf Songs des neuen Albums mit viel Ironie an. Klar wird, dass Wipeouts kunstvolle Aufarbeitung und künstlerischer Ausdruck nur aus der Wahrheit wachsen können - auch wenn diese in Tanzstuben hinter verrauchten Vorhängen und zwischen bunten Lichterorgeln aus dem Bauhaus liegt. Da muss sie hin, die Kunst! Für Didi Bruckmayr, Wipeout-Chef, ist dieser schmale Grat seit langem ein bekanntes Terrain. Der 35-jährige Doktor der Handelswissenschaften aus Linz, einst als österreichischer Henry Rollins bezeichnet und neben Wipeout auch mit der Band Fuckhead außerhalb der heimischen Grenzen im Bereich der (Musik-)Avantegarde umjubelt, gehört zu den wenigen, die konsequent an die Idee des Underground glauben, aber auch ihre Grenzen kennen. Aber aufgeben? Sicher nicht! Also: Schwitzen, bis am Schluss alles rinnt. Gelegenheit dazu gibt es für den extrovertierten Performer heute. Neben Wipeout auch zu Gast in Salzburg: der Wiener DJ Erdem Tunakan und die Briten Sand. "Wie bei einem Sturm im Moment seiner größten Heftigkeit, bleibt einem die Luft weg, wenn das Quintett aus York anhebt. Dieser Augenblick presst den Körper zusammen. Zermalmt alles, um es dadurch neu und wild wieder zusammenbauen zu können. Der Augenblick dauert hier allerdings ein ganzes Konzert lang", war über den ersten Auftritt der Briten im Kulturgelände im Nonntal im März 2000 an dieser Stelle zu lesen. BEF ------------------------------------------------------------------------------> Whirlypop - http://www.whirlypop.de/02_kw18/x.htm Sehr viel direkter gehen WIPEOUT ans Werk. "Anthems Of The Underachievers" (Angelika Köhlermann / Hausmusik) macht keinen Hehl daraus, nicht das neueste Stadium elektronischer Musik zu sein. Ganz im Gegenteil, die vier Linzer performen offensiv ihre Vorlieben. Vor allem die vier auf der CD enthaltenen Quicktime-Videos von Live-Auftritten zeigen wo es lang geht. Zwei Elektroniker auf der Bühne, einer am Sound und ein wahnwitziger Sänger erinnern auch wegen der reduzierten Light-Show und der bewusst deutlichen Schrottplatz-Atmosphäre mit gezielt übersteuerndem Sound an die seligen Tage der Electronic Body Music. Das ist aber nur die optische Oberfläche. DIDI BRUCKMAYR erweist sich schnell als begnadeter Entertainer, der es in einer Zeile locker schafft, einen Bereich von KURT WEILL-Moritaten-Gesang über DAVID BOWIE-Geknödel bis hin zu TOM JONES, oder noch ähnlicher, SHIRLEY BASSEYs großen Show-Performances abzudecken. Ähnlich vielfältig arbeitet die Musik. Vielleicht mit einem Touch YELLO versehen, aktueller an zeitgemäßen Tiefbass-Syndromen geschult, aber irgendwie immer eigentümlich retro, ob es nun wirklich wild zur Sache geht und zu BRUCKMAYRs Grunzen seinen Kopf schnell und hart rhythmisch gegen die Wand donnern möchte oder ob man eine plötzliche AMANDA LEAR-Euro-Disco-Infusion bekommt und den Rest seines Lebens als dramatische Drag-Queen verbringen will. AMANDA LEAR liefert auch ein programmatisches Zitat auf dem Cover und so sind die Verhältnisse geklärt. Überhaupt erscheinen mir WIPEOUT in ihren dramatisch aufgeblasenen Crooner-Momenten als sehr viel besser denn als ihre eigenen verzerrten Schreckgespenster. Die Geisterbahn wirkt etwas bemüht und billig, genau so verblichen und abgeschabt wie es den aufgepompten Tracks gut tut. Stellt euch die PET SHOP BOYS in eurer Garage vor zwanzig Jahren vor, mit SHIRLEY BASSEY und AMANDA LEAR als Duo Infernale und ihr wisst, wo die Qualitäten dieser irren Österreicher liegen. ------------------------------------------------------------------------------> bitcrash@e-werkk.com Wipeout "Anthems for the Underachievers" (Mego / Ixthuluh Music) Es gibt sie also noch immer. "Wipeout", in seinen Bestandteilen Didi Bruckmayr, Fadi Dorninger, Dieter Kern und Alex Jöchtl. Beinahe wie ein gutartiges Geschwür sitzt diese beständige Zelle nunmehr schon seit einigen Jahren direkt am Puls der österreichischen Elektro-Industrial/EBM-Bewegung. Ähem... na gut, anders formuliert: Besagte tun ihr bestes, um den schwach wahrnehmbaren Puls einer (ebenfalls eher erahnten) österreichischen Elektro-Industrial/EBM-Bewegung in Gang zu halten. Denn abgesehen von anderen Projekten aus dem Dunstkreis Bruckmayr & Co. (siehe "Schlund"), ist unsere stolze Heimat immer noch (bzw. schon wieder?) ziemlich Sahelzone, zumindest wird die Bewässerung dieser spezifischen Underground-Electro-Kultur durch die zuständigen "Magistratsabteilungen" großteils verweigert. Aber hier kann ohnehin nicht einmal ein Volksbegehren (geschweige denn eine Online-Petition) mehr was helfen. Gott sei Dank gibt's aber spätestens seit DJ Ötzi (wahlweise zu ersetzen durch Bilgeri, Ambros, ...) auch keinen Nationalstolz mehr zu verlieren. Jedenfalls: "Wipeout" - neues Album - "Anthems for the Underachievers". Kategorie: Freestyle-Underground-Performance-Electro. Abwechslungs- und facettenreiche Elektromusik (und hier ist die elektrische Musik auch noch wirklich elektrisch, und besteht nicht aus digitalisierten "Funky Trumpet"-Hooksamples oder sonstigen unlauteren Materialien) - mal zerschmettert, mal angekotzt und mal liebkost von Didi Bruckmayrs durchtrainiertem (und gleichfalls sehr flexiblem) Stimmorgan. Experiment meets Kitsch, Dilettantismus meets professionelle Perfektion, Daffy Duck meets Peter Hofmann. So mag "Wipeout" einen gewissen Eindruck von Schizophrenie hinterlassen, aber gerade das macht die Sache ja so spannend, wenngleich auch nicht immer leicht verdaulich. Aber auch wenn sich das Produkt stets in einer gewissen (konzeptbedingten) Schräglage befindet, sollte man sich dennoch nicht frühzeitig ins Bockshorn jagen lassen: Schlussendlich lohnt es sich doch, durch alle anfänglichen Widerstände durchzuköpfeln. Abschließend folgt unsere Hitempfehlung des Tages: Track 3, "400 Frames". Klingt schwerstens von "DAF"s "Mussolini" inspiriert... schnurstracks geht der Beat von dannen, dazu blubbert die Bassline in bedächtigen Sprünge innerhalb einer Oktavgrenze, hie und da blöken sich maschinelle Vocal-Samples ins Geschehen. In Summe ein gut gehopftes Tanzvergnügen, durchaus auch für die eine oder andere Kellerveranstaltung zu empfehlen. Apropos: An dieser Stelle darf man sich schon auf den nächste Live-Auftritt von "Wipeout" freuen, denn bei diesen erfreulichen Gelegenheiten kommt dem Begriff Performance üblicherweise auch seine wahre Bedeutung zu. ------------------------------------------------------------------------------> http://www.artksp.be/Audiotest.htm Wipeout 'Anthems For Underachievers' - Angelika Köhlermann Bij opener 'Thrift' denk je spontaan aan wave-classics als 'Warm Leatherette' van The Normal of aan de vroege Neon Judgment. De band rond Didi Bruckmayr, Wolfgang Dorninger en Dieter Kern neemt als snel een haardspeldbocht naar trancy undergroundtechno met dramatische vocals. Geslaagd? Nou nee, zo blijkt wanneer de volgende tracks evenzeer grossieren in weinig verheffende kitsch-techno. Wipeout tracht een zweem van geloofwaardigheid te winnen door zijn derdehands dance in een moderne, glitchy productie te gieten. Maar dan onderschatten ze ons. Leuk begonnen, heren, alleen jammer van die overdosis onvervalste crap. (svs) ------------------------------------------------------------------------------> Wipeout is another band doing electro - retro, but yet fresh electronic music. This could at times be compared to Miss Kittin & The Hacker and similar bands, at least musically. The album is very electronic in a kind of synthiepop way, the tracks often consists of sounds similar to those of Kraftwerk and it's all nicely accompanied by Didi Bruckmayr's sometimes androgynous, and sometimes weird vocals. The first song isn't very convincing, but four superb songs, which simply are great, follow it! "Subwoofer on Wheels" is, like a lot of the material, quite humorous and catchy. "400 Frames" is quite a theft - they've pretty much borrowed the bassline from D.A.F's "Der Mussolini", but that doesn't do anything since they've made this very dancefloor friendly hit! "Euroboy" is up next and it's a competitor for best track of this album. It's really cool, catchy and quite gay as well. "I'm in Good Shape so I'm Fine" is up next and this is my personal favourite - it's a really nice hit song and with really enjoyable lyrics dealing with the life as a pop star. Basically, nothing less than a real gem! On the whole, this is a great album, although a couple of tracks don't reach all the way. Otherwise, this is innovative, intelligent and somewhat humorous electronic music, very suitable for the club dancefloors! / Johan Astemark ------------------------------------------------------------------------------> Being retro is extremely trendy in electronic music at the moment, most of all if it means recycling bad ideas from the 80's and presenting them as the epitome oh hip. But of course, when you do so, you are supposed to be be highly tongue in cheek, so that any crappiness in sound is excused by alleged humor and self parody. The bottom line is however that the music itself is often unimaginative, and boring when not simply bad. Therefore, when an austrian bands recycles disco, puts some new wave vocals and add bad electronic sounds (that sound like cheap old Front Line Assembly to me, but are listed as a "'pansonical' twist" on the label's website), it doesn't end up being very interesting. I could imagine some drunk dancing on one track from this CD, but it gets boring at the speed of light, wether or not the Village People aesthetics of it all makes you laugh. Of course, the lyrics (and the crooner voice that carry them) are disillusioned as they are supposed to be, but something that sounds like Visage meets Amanda Lear doesn't have a lot of chances in my CD player. These guys seems to be high on attitude, but neither this nor their "hot and steamy video" (read "basic live footages") will save their music. I'll pass on this one, thank you. NICOLAS ------------------------------------------------------------------------------> ULTRAHANG (Ungarn,
http://www.ultrahang.hu) ----------------------------------------> Gusstaff ----------------------------------------------> CHAINDLK.ORG ---------------------------------------->
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